Eine Standard-Aufgabe für Architekturstudenten: Modelle bauen. Für einfache Stadtplaner-Modelle oder für das nicht allzu detailgetreue Modell-Zugemüse neben dem Hauptdarsteller-Objekt mag es vielleicht taugen. Die Software wurde um eine weitere Funktion erweitert, damit auch im Sinne von „Rapid Prototyping“ Segmente zusammengesteckt werden können, wie z.B. Dachfenster.

 

Testobjekt ‚Stadtplaner‘

Schlussendlich verhilft uns das zu einer wichtigen Funktionalität, nämlich mehrere Objekte auf eine Grundplatte aufstecken zu können. Dabei ist allerdings noch etwas manuelle Arbeit nötig – gemäss des ‚Katasterplans‘ müssen die dickeren Grundplatten aus Schaumkern (‚foam core‘) oder rezykliertem Karton wie im Bild per separat geplottete Schablonenmaske angeritzt werden.

Stadt Zürich Demodaten (Rendering)

Als Ursprungsdaten lassen sich beispielsweise öffentlich gemachte GML (Geo-XML) Dateien verwenden, wie z.B. die von der Stadt Zürich zur Verfügung gestellten Demodaten (Download s.u.). Diese müssen allerdings zur „Faltbarkeit“ aufbereitet werden. Auch unter dem 3D Warehouse publizierte Daten im Collada-Format (*.dae) lassen sich verwenden.

Die Software wurde noch weiter optimiert, um gewisse Spezialfälle leichter zu behandeln. Insbesondere bei sehr kleinen Objekten wie den gerade mal 5mm breiten Dachfenstern ist noch Optimierungsspielraum. Allenfalls muss hier noch mit Materialien experimentiert werden, wie mit der recht gut auf kleine Strukturen zu trimmenden PVC-Folie.

Würfel PVC-Folie

Schlussendlich lassen sich beide Materialien natürlich auch kombinieren, wie im (komplett klebstoff-freien!) Modell unten – die Spitze der Kuppel (grün) ist hier aus der transparenten Folie geschnitten und einfach aufgesteckt.

Modell ETH Zürich Hauptgebäude

Downloads

  • Demodaten Zürich als komprimierte Blender-Datei:
Categories: Modellbau

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